Domainrecherche bei der Projektierung

Webprojekte in Form von Contentportalen, Ratgeber oder auch Nischenseiten zu erstellen, gehört zur täglichen Arbeit vieler Webworker. Dabei gilt es sich zuerst ein passendes Thema zu suchen, welches kommerzielle Potenziale und möglichst geringen Wettbewerb aufweist.

Wichtig: Es muss  sich nicht zwingend um ein Kaufprodukt wie z.B. ein spezieller Staubsaugerbeutel handeln, denn verschieden Probleme beinhalten einen mehr als ausreichenden Leidensdruck wodurch eine enorme Zahlungsbereitschaft des potenziellen Kunden vorhanden ist. Solche lukrativen Bereiche sind vor allem im Gesundheitsbereich sowie in der Persönlichkeitsentwicklung zu finden und beinhalten die direkte Lösungsblaupause, zur Beseitigung eines Mangels, wie zum Beispiel Übergewicht, Pickel oder Ansprechangst bei der Partnersuche.

Die Lösung können in verschiedenen Medien (E-Books, Mastermind, Memberships) verpackt und abgerechnet werden. Beim E-Book wird es in der Regel eine Einmalzahlung sein wohingegen die Mastermind (Hochpreismodell) oder die Membership (fortlaufen konstante Einnahmen) ein deutlich größeres Einnahmenpotential bieten.

Die Wunschdomain ist bereits registriert

Internetmarketer, SEO und Unternehmer haben den ständigen Bedarf nach aussagekräftigen Internetadressen (Domains). Nachdem die richtige Nische nach ausgiebiger Recherche eruiert wurde, geht es nun an die Projektierung der Website.

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Jeder der schon einmal eine Domainrecherche durchgeführt hat, wird vermutlich mehr oder weniger frustriert festgestellt haben, dass die Wunschdomain bereits registriert war. Dabei muss es sich nicht um eine sinnvolle Projektierung gehandelt haben, vielleicht war die Wunschdomain einfach nur geparkt oder auf Vorrat von einem Domaingrabber oder Spekulanten registriert.

Warum werden Domains auf Vorrat registriert?

Viele Menschen ärgern sich darüber, wenn Domains bereits registriert, aber keine valide Nutzung zugeführt wurden. Die Vermutung liegt nahe, jemand hat den Domainnamen belegt um diesen möglichst teuer weiter verkaufen zu können. Das muss natürlich nicht immer der Fall sein, denn die Belegung von Webadressen kann verschiedene Gründe haben.

Um Streuverluste in Marketingaktionen vorzubeugen macht es zu dem Sinn, nicht nur die .de Variante sondern zumindest auch die .com Domain zu sichern, den andernfalls könnten Wettbewerber sich diese Domain sichern und von den eigenen Marketingaktivitäten profitieren, wodurch auch die Besucher in die Irre geführt werden wenn sich auf einmal nicht die gewünschte Webseite öffnet.

Die Reservierung rauer Mengen aller erdenklichen Keywordkombinationen unter allen bekannten sowie etablierten tld* ist das Geschäftsfeld der Domainhändler (Domainer). In der Domainer Branche sind kleine Ein-Mann Unternehmer sowohl auch größere Firmen, mit nicht unerheblichen Transaktionvolumen aktiv. Ob man als Domainer erfolgreich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei ein nicht zu unterschätzendes Erfolgsgeheimnis, die Branchenerfahrung ist.

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Gerade für Neueinsteiger klingt der Handel mit Domains sehr verlockend, da die Einstiegshürde relativ gering ist. Ein Startkapital von wenigen Hundert Euro reicht mitunter aus um mit dem richtigen Gespür und entsprechendem Vermarktungstalent, seinen Einsatz zu vervielfachen. Viele Neueinsteiger scheitern jedoch daran, wenn es darum geht, eine wertvolle Domain von einer wertlosen Domain zu unterscheiden.

Die Auswahl der richtigen Domain

Bei Domains unterscheiden wir zwischen generischen Domains und Brandnames. Die Brandnames werden hier nicht gesondert behandelt, da es sich hierbei hauptsächlich um Namen handelt, welche eine gesonderte Berücksichtigung des Markenrechts beinhalten.

Die generischen Domains bestehen aus allgemeinen Begriffen welche keine aus dem Markenrecht abgedeckte Schutzrechtfähigkeit aufweisen. Bei der Registrierung von generischen Domains gilt der Grundsatz „First come first serve“, was gleichbedeutend ist mit „Wer zuerst kommt, malt zuerst“. Man spricht in diesem Fall auch von Keyword-Domains oder auch von EMDs (Exact Match Domains).

Diese Art von Domains ist für die Projektierung von Nischenseiten besonders gut geeignet, da sich die bevorzugten Wunschbegriffe sehr gut bei der Namenswahl berücksichtigen lassen. Durch das enthaltene Keyword, lässt sich eine solche Domain auch leichter in Google ranken, da die Suchmaschine die Keyworddomains immer noch etwas bevorzugt. Eine Keyworddomain allein ist jedoch noch lange keine Garantie für Top-Positionen in Suchmaschinen, da die Listings in der SERPS von sehr vielen Einzelfaktoren abhängig sind.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil von Keyworddomains, ist die höhere CTR (Click true Rate).  Stellen Sie sich vor, jemand sucht in Google nach dem Begriff „Damenbart“ und findet in den TOP10 das Ergebnis www.damenbart.net. Dieses Ergebnis hat eine sehr hohe CTR, weil der Besucher bereits am Namen der Domain erkennt, worum es sich auf dieser Webseite handeln könnte.

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