Themes – Was ist das eigentlich?

Themes – in der Einzahl Theme, kommt aus dem Englischen, wie du unschwer erkennen kannst. Frei übersetzt bedeutet es Thema, Motto, Thematik, zum Thema und noch einiges mehr. Das heißt, dass es schon vom Wort her in eine gewisse Richtung geht, etwas thematisch dargestellt werden soll. Diese Richtung oder das Thema richtet sich ganz nach dem Motto deiner zukünftigen WordPress Seite.

Es geht hierbei zuerst nur um das Aussehen deiner Webseite. Getreu dem Sprichwort:

„Der erste Eindruck ist immer der Beste“

Ein Theme bestimmt mit dem Design das Aussehen und die Themenrichtung der WordPress Seite. Ohne ein Theme würde sie keiner im Internet wahrnehmen. Das wurde aber nur möglich, weil man den Programmkern und das Design jedes heutigen Themes von WordPress getrennt hat.

So hat man die Möglichkeit geschaffen, für Anfänger und Erfahrende, Themes passend für alle möglichen Richtungen und in großer Anzahl zu schaffen. Zusätzlich lassen sich viele Themes nach den eigenen Ideen im Design anpassen. Sie müssen deshalb nicht immer genau so aussehen, wie du es für deine Webseite gerne hättest, sondern dienen eher als veränderbare Vorlagen.

Wie finde ich das richte Theme für mich?

Themes für dein Thema auf Anhieb zu finden, ist genauso, als wenn du kurz vor Abgabeende einen Lottoschein abgibst und meinst, am Wochenende hast du den Hauptgewinn gezogen. Ist etwas drastisch gesagt und natürlich nicht ganz so schwer. Aber du solltest schon etwas Zeit bei der Auswahl einplanen.

Die ersten Überlegungen sollten sein, welches Thema wird in den neuen WordPress Blog behandelt. Das solltest du genau wissen. Ist dein Hobby vielleicht Angeln und du kennst so einige Tricks, welche du anderen Anglern gern erzählen möchtest. Oder bist du vielleicht Motorradliebhaber und möchtest Ersatzteile für Oldtimer verkaufen.
Die Suche nach dem ungefähren Aussehen deiner zukünftigen Webseite geht am besten, wenn du dir im Internet andere Webseiten mit dem ähnlichen Thema ansiehst. Sind die Texte z.B. nebeneinander in Spalten angelegt oder untereinander angebracht. Ist die Seitenmenüleiste links oder rechts.

Es geht hierbei nicht um den Inhalt der Artikel, sondern um das reine Aussehen der ersten Seite, also der Startseite. Du solltest aber auf keinen Fall eine Seite, die dir gefällt, 1 : 1 kopieren.

Auf was solltest du bei der Theme – Auswahl achten

Für die Theme – Auswahl gibt es keine direkten Richtlinien. Es gibt eigentlich nur zwei Faktoren.
A) Kostenlose Themes bei WordPress. ORG
B) Premium Themes auf Webseiten, die solche Themes gegen Bezahlung von Top Entwicklern anbieten.

Zu A sei gesagt. Diese Themes findest du bei WordPress unter dem Menüpunkt „Design“ in dem sich aufklappenden Feld bei Themes. Ganz oben auf „Themes Hinzufügen“ geklickt eröffnet dir die Seite mit internen WordPress – Themes. Diese sind nochmal in Kategorien zur leichteren Suche unterteilt.
Noch mehr Auswahl bekommt man, wenn du auf der gleichen Seite rechts oben bei Hilfe das Menü aufklappen lässt und im Text auf den Link „WordPress Theme – Verzeichnis“ klickst. Hier hat man die riesen Auswahl von WordPress. ORG.

Themes bei WordPress

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist, das dieses Theme nach deiner Auffassung nicht nur gut aussieht, sondern, dass es auch immer Aktualisiert wird. Das Datum des letzten Updates sollte nicht zu lange her sein. Es kommt öfters vor, dass so ein Theme schon längere Zeit keine Updates mehr bekommen hat und deshalb eine offene Tür für Hackerangriffe wird.

Leider besteht da bei WordPress nicht immer eine aktuelle Kontrolle. Vorsicht auch bei neu eingestellten Themes. Sie sind meistens mit einem Hinweis versehen, dass sie für die aktuelle WordPress Version noch nicht getestet wurden. Solltest du trotz sorgfältiger Auswahl später ein besseres Theme finden, kannst du sie zu fast 100 % einfach austauschen. Dabei gehen dir vorher angelegte Texte, Bilder usw. nicht verloren.

Bei einem sehr geringen Prozentsatz kann es allerdings zu Verzerrungen oder Verschiebungen kommen. Deshalb wird immer dazu geraten, vor einer solch großen Änderung die komplette WordPress – Einstellung zu speichern.

Zu B ist eigentlich nur hinzuzufügen, dass diese Themes erst einmal viel professioneller von den Entwicklern gemacht wurden und das sie gekauft werden müssen. Sie unterliegen so einer gewissen Pflege. Das bedeutet, dass sie immer durch Updates auf den neusten Stand sind. Denn keiner der Entwickler kann es sich leisten, die Sicherheit seiner Themes zu vernachlässigen.

Allerdings nutzen dir die besten Updates nichts, wenn du sie nicht bei WordPress aktualisierst. Ein regelmäßiges Einloggen in gewissen Abständen, solltest du schon machen. Du erhältst über Aktualisierungen keinerlei Nachricht. Die Sicherheit deines Blogs hängt auch etwas von dir ab.

Entwickler werden ihre Themes selten selbst verkaufen. Dazu nutzen sie zahlreiche Anbieter, die die Verkäufe für sie abwickeln. So eine Plattform für Themes, Musik, Plugins uvm. ist Envato. Aber auch hier besteht natürlich genauso die „Qual der Wahl“ bei der Beurteilung, welches Theme passt am besten zu meinem Webseitenthema.

Themes von Thrive Themes

Eine noch beschränkte Anzahl an Themes, aber dafür mit hohem Niveau, findet man bei „Thrive Themes“. Bisher gibt es zehn verschiedene Themes. Der Vorteil dabei ist, dass man sie auf die einfachste Art und Weise in fast allen Bereichen schnell ändern kann. Zusätzlich kannst du auf Tutorials, in welchen die Veränderung in Text und Videos gezeigt wird, zugreifen, sowie einen sehr guten Support in Anspruch nehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie Gesplittestet sind.
Das bedeutet, dass sie von vielen Besuchern aus mehreren Varianten als besonders gut ausgewählt wurden.

Themes aus dem Internet

# Themes kann man über Suchmaschinen im Internet kostenfrei und in großer Anzahl bekommen. #

Leider werden solche Gerüchte immer noch zuviel verbreitet! Ihr Design muss ja nicht schlecht sein und wahrscheinlich ist auch die Arbeitsweise mit diesen Themes nicht besonders schwer. Aber zwei schwerwiegende Punkte werden dabei nicht genannt.

>>> Das ist einmal das Update, dass wahrscheinlich nie kommt. <<<
>>> Und zum anderen, dass solche Themes zu gerne zum Übertragen von Malware genutzt werden. <<<

Diese schadhaften Codes können ohne weiteres deine Webseite attackieren und Programme installieren, die Daten vom PC abfragen und schlimmstenfalls das System beschädigen können.
Das kann schwerwiegende Folgen für deine Webseite haben.

Du selber bemerkst es nicht, aber die Besucher. Denn nach kurzer Zeit erkennen es die Browser und alles was man nach dem Aufruf deiner Seite sieht, ist ein großes rotes Warnschild. Die Überschrift, „Als attackierend gemeldete Webseite“ eingestuft, sagt eigentlich alles aus.

Das wieder rückgängig zu machen kostet viel Zeit und Arbeit. Ob es gelingt ist fraglich. Spätestens jetzt sollte dir ein Licht aufgehen, damit es dir garnicht erst passieren kann. Die Frage kann eigentlich deshalb nur lauten: Nehme ich ein kostenfreies Theme aus dem Angebot von WordPress ORG, oder ein kostenpflichtiges aus seriösen Verkaufsplattformen.

Wie immer du dich entscheidest. Ich wünsche dir viel Glück bei der Auswahl.

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